Gut Graßlfing

Das denkmalgeschützte Gut Graßlfing im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck befindet sich etwa 20 Kilometer westlich von München.

Erwähnung findet Graßlfing erstmals im Jahr 1200 in einer Urkunde des Klosters Schäftlarn. Im Jahr 1605 übernahm Herzog Maximilian, der spätere Kurfürst von Bayern, das Gut, das daraufhin langjährig als Schwaige diente, bis es schließlich ab 1783 von Kurfürst Karl Theodor von Bayern als Ausgangspunkt für seine häufigen Pferdeausritte und Jagden im wildreichen Graßlfinger Moos genutzt wurde.

Nach den Befreiungskriegen (1813-1815) fiel das Gut zunächst in bürgerlichen Besitz und wurde dann an das Militär veräußert und als Gestüt genutzt. Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Ende der Monarchie in Bayern, gelangte das Gut mit einer Größe von 165 ha an den Wittelsbacher Ausgleichsfonds, der es seitdem vorwiegend für den Getreide- und Maisanbau nutzt.

WAF – Gut Graßlfing
82140 Graßlfing
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